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Philippinen 2009 – die Reise zu / mit Rennschnecken und running gag

… und die Schnecke war soooo schnell. Ich konnte Sie gar nicht fotografieren. … wo ist .... ? (Namen und Einzelheiten werden nicht verraten) Die Reise begann mit dem Flug von Frankfurt nach Manila über Bahrain. Leider war die Abfertigung in Frankfurt so lahm und gründlich, dass wir mit einer Stunde Verspätung starteten. Pech war, dass wir dadurch natürlich eine Stunde später in Bahrain ankamen und den Anschlussflug verpassten. Man war jedoch flexibel, wurde von der Fluggesellschaft mit dem Bus in ein Hotel gebracht und dort verköstigt. Also ging es erst am nächsten Tag weiter. Das Reiseprogramm war etwas durcheinander gekommen. Wir kamen erst am späteren Abend in Manila an, fuhren mit dem Bus weiternach Batanga. Durch das Nachtfahrverbot für die Fähren wurden wir kurzerhand zu einem anderen, flexiblen Hafen gebracht und mit einer Privatfähre von Batangas nach Puerto Galera - Sabang gebracht. Endlich angekommen im Garden of Eden! Durch die verspätete Anreise verloren wir fast einen ganzen Tauchtag. Das musste unbedingt nachgeholt werden! Gleich früh am nächsten Morgen ging es auf zum Check-Tauchgang. Die im OWD erlernten Übungen ließ sich unser Tauchguide von ALLEN !!! zeigen. Norbert machte brav mit und zeigte, dass er die Maske abnehmen kann und die Oktopusatmung beherrscht. Und dann ging es richtig los. Keiner wollte etwas verpassen, da es bei jedem Tauchgang ein Highlight gab. Von Pygmäenseepferdchen über Anglerfische, eine Großfamilie Mandarinfische bis hin zu den seltenen Blauring-Oktopussen. Alle präsentierten sich vor der Makrolinse von ihrer besten Seite. Sogar einige Haie bekamen wir zu sehen. Und so stachelten wir uns gegenseitig an, niemand wollte etwas verpassen und die Stars des Meeres fotografieren. So kam der eifrigste und magenresistenteste Teilnehmer auf sage und schreibe 49 Tauchgänge in diesem Urlaub. Eine wahre Leistung, wenn man bedenkt, dass alles Tauchgänge von Land aus waren bzw. die Tauchplätze mit dem Boot angefahren werden mussten - 5mal täglich!! Die interessantesten Tauchplätze waren Canyon, The Boulders und Turtle Rock. Hierhin zog es uns auch mehrmals. Wir konnten nicht genug bekommen. Damit aber nicht nur die Fans der kleinsten und allerkleinsten Meereslebewesen auf ihre Kosten kamen, wurde eine Wracktour zur Subic Bay östlich von Manila eingeschoben, dem Topspot für Wracktaucher. Hier liegt Schiff an Schiffe, von der spanischen Galeone bis hin zu amerikanischen Kriegsschiffen. Mit dem Boot von Mindoro nach Luzon, weiter mit dem Bus nach Manila – eine Übernachtung in Manila – und am nächsten Tag weiter zur Subic Bayin ein sehr schönes Hotel in der Nähe unseres Dive-Centers Boardwalk. Unser Guide Dante Lagac, ein begeisterter Tec-Taucher, und sein Team betreuten uns sehr gut und führten uns zu den interessantesten Wracks. El Captan / USS Majaba: Versorgungsfrachter, Länge: 90m, Breite: 15 m, gesunken 1946. Landungsschifftanker LST: Länge 90 m, Breite 15 m, eines der größten Schiffswracks in der Subic Bay, erbaut im zweiten Weltkrieg zum Transport von Truppen, Panzern, LKW`s und Munition. Bei der Tour durch das innere des Schiffes konnten wir u. a. auch in die Schlafräume mit den immer noch aufgestellten Gitterbetten. Hier waren in der Vorwoche Bullsharks zu sehen. Leider waren sie nun nicht da. Dafür begrüßte uns ein einsamer, großer Barrakuda. Sogar einen Phantom-Jäger konnten wir betauchen. Das war superwitzig, zumal wir in das Cockpit konnten. Beweisfotos liegen vor! Das absolute Highlight war jedoch die USS New Yorck: Länge 116 m, Breite 15 m gebaut 1891 in Philadelphia als bewaffneter Kreuzer. 1895 bei der Eröffnung des Kieler Kanals repräsentierte sie die USA. 1898 im Einsatz im Spanischen Krieg beim Angriff auf Kuba. Ab 1901 Flagschiff der asiatischen Flotte. Umbenennung 1911 in Saratoga – im ersten Weltkrieg Umbenennung in USS Rochester. Ab 1933 in Subic Bay, wo sie 8 Jahre vor Anker lag und 1941 dann versenkt wurde, um nicht in den Besitz der Japaner zu gelangen. Zurück ging es dann in einem Rutsch ohne Übernachtung in Manila nach Sabang in den Garden of Eden. Wir genossen die restlichen Tage und die außerordentlich gute Betreuung durch das Team der Cocktail Diver vor Ort. Alle unsere Ausflugswünsche wurden hier berücksichtigt und in das Tauchprogramm der Basis mit eingebaut. Alles geht jedoch einmal zu Ende. Und so ging es auf dem gleichen Weg wieder zurück. Garden of Eden, Sabang – Batangas – Manila – Bahrain – Frankfurt. Noch einen letzten gemeinsamen Kaffee im Flughafengebäude in Frankfurt , dann fuhren wir endgültig nach Hause. Es war eine tolle, aufregende Reise mit vielen Highlights, die man hier gar nicht alle aufzählen kann. Die Truppe hat gepasst. Das Leben vor Ort ist äußerst preiswert. Die Menschen hilfsbereit und nett. Die Philippinen waren mal wieder eine Reise wert! Autor: Petra Walch